Montag, 24 Januar 2011 00:00

Sänger bringen sich selbst ein Geburtstagsständchen

TV 24. Januar 2011

Seit 20 Jahren wird an der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich Gesang ausgebildet. Ihr eindrucksvolles Können zeigten die Aktiven bei einem "Best-of-Konzert" im Kloster Machern und beeindruckten mehr als 300 Zuschauer.

Kristina Klaß, Sylvia Kappes, Silke Breidenbenden, Bernhard Föhr und Gerd Elsen (von links nach rechts) singen sich im Barocksaal des Kloster Machern mit der „schönen Isabella von Kastilien" in die Herzen der gut 300 Zuschauer. TV-Foto: Claudia Müller

Bernkastel-Wehlen. (mü) Der Barocksaal der Kloster Macherns ist mit mehr als 300 Zuschauern voll besetzt. "Wir waren vom Andrang überrascht", gibt Heribert Kappes, Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes, offen zu. Und so blieb zahlreichen Konzertinteressierten mangels Platz der Konzertgenuss vorenthalten.

47 Sänger präsentierten das gesamte Gesangsausbildungsspektrum von Barock bis Rock in Solo- und Ensemble-Beiträgen, sangen im Kinder- und Jugendchor "Young Voices" und im Gesangsensemble "La Voce", von Josef Thiesen am Klavier begleitet.

Im Mittelpunkt des Jubiläumskonzertes stand der Gesang, aber auch die Akteure des Blechquintetts und Gitarrenensembles "Allegristas" zeigten ihr Können, schließlich wird neben Gesang auch Instrumentalmusik an der Musikschule des Landkreises unterreichtet.

Vor gut 20 Jahren begann Ingrid Wagner, Gesangsunterricht an der Musikschule des Landkreises zu geben. "Das alteingesessene Ensemble La Voce hat sich mit mir weiterentwickelt", freut sie sich über die Akteure mittleren Alters, deren Leidenschaft neben Barock- und klassischem Gesang auch den Schlagern der 20er und 30er Jahre im Stil der Comedian Harmonists gilt.

Solistisch präsentierten sich die Nachwuchssänger Michael Berres, Sarah Koppelkamm und Stephanie Zang, die zudem vom Gesangsensemble begleitet wurden. Ingrid Wagner hat schon immer früh ihre Schüler gefordert und gefördert, so sieht es auch Heide Hoffmann aus Kesten. "Man weiß, wenn sie etwas in Bewegung setzt, ist das immer genau", urteilt sie.

Etwas lauter und mit technischer Unterstützung zeigte sich das Girlie-Quintett unter der Regie und E-Pianobegleitung von Thomas Siessegger. Die Mädchen punkteten mit poppig-rockigem Sound und boten einen musikalischen Gegenpart.

"Die singen alle wunderbar in einer beeindruckenden Qualität", lobt Ingrid Trossen aus Ürzig und bedauert zugleich: "Es ist zu wenig deutsche Literatur dabei".

Anhaltender Applaus war der Dank für alle Musiker. "Das war ein absolut tolles Konzertereignis", lobt Heribert Kappes die Spitzenleistung der jungen Akteure.

"Ich hoffe, dass der Landkreis weiterhin in Musik, Persönlichkeit und somit in die Förderung in die sogenannten Schlüsselkompetenzen investiert", sagte der Leiter der Kreismusikschule Frank Wilhelmi.

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